Hallo,
mir geht es gerade gar nicht gut und ich bin verzweifelt... Ich kann nicht darüber reden, aber irgendwie würde ich gerne reden... Ich weiß nicht. Alles ist komisch...
Guten Morgen Landkärtchen,
vielleicht kannst du den Berater per Direktnachricht anschreiben und nachfragen, ob es technische Probleme gab oder woran es vielleicht gelegen hat, dass du da keine Antwort bekommen hast. Wenn es technische Probleme gibt, könnte der das ja dann an die Technik weiterleiten. Und zur Mailberatung. Kannst du da nicht einfach eine neue Anfrage schicken?
Zum Thema Klinik kann ich dir ein bisschen was erzählen, weil ich jetzt direkt vor einer Aufnahme in der Psychosomatik stehe. Ich gehe allerdings stationär. Ich habe mir zuerst eine Klinik ausgesucht und die dann angeschrieben. Aber mir hat meine Hausärztin auch einen Klinikaufenthalt empfohlen, deshalb war mein erster Weg direkt die Klinik. In meiner Mail habe ich direkt auch meine Fragen gestellt und auch nach Wartezeiten gefragt. Das ist von Klinik zu Klinik auch unterschiedlich. In der Psychosomatik dauert es aber wirklich teilweise sehr lange, bis man einen Platz bekommt. Ich habe jetzt über ein Jahr gewartet. In der Psychiatrie geht es aber sehr sehr viel schneller. Bei mir war es so, dass die mir dann einen Fragebogen geschickt haben, den ich ausgefüllt habe und daraufhin wurde ich dann zu einem Vorgespräch eingeladen. Dafür habe ich eine Überweisung gebraucht. Und jetzt, wo ich einen Aufnahmetermin habe, habe ich mir erst einen Einweisungsschein geholt. Ob das Standard ist, weiß ich nicht, aber so ist das jetzt bei mir abgelaufen. Und in dem Vorgespräch wurde dann besprochen, ob ein Aufenthalt sinnvoll ist und auch, ob tagesklinisch oder stationär und auch welche Station bei meinen Problemen am besten passt. Aber da darfst du auch mitentscheiden. So war es jedenfalls bei mir. Bei mir kommt wegen der Entfernung nur stationär in Frage, aber ich hätte auch tagesklinisch gehen können, wenn es näher gewesen wäre. Und soweit ich das richtig erinnere, ist es aber ziemlich ähnlich, ob man tagesklinisch oder stationär ist. Das Programm ist wohl dasselbe, nur darfst du dann ab 16 Uhr oder je nach Klinik nach Hause gehen und musst morgens eben wieder dort sein.
Ich versuche mal noch ein bisschen auf deine vielen Fragen zu antworten, so gut ich es kann. Du musst nicht sofort über alles sprechen. Auch nicht bei dem Vorgespräch, auch nicht beim Hausarzt und auch nicht in der Klinik. Das entscheidest im Normalfall du. Ob und wenn du soweit bist. Es kommt ganz darauf an, mit welchem Anliegen du in eine Klinik gehst. Das entscheidet dann zum Teil auch über den Tagesablauf. Ich weiß, dass jeder Tag anders ist, aber so von der Grundstruktur ähnlich. Es beginnt mit Medikamentenausgabe, falls man etwas nimmt. Frühstück, Mittagessen und stationär auch Abendessen sind immer zu den selben Zeiten und dazwischen hat man verschiedene Therapien. Ich habe einen Plan bekommen und bei mir sind das verschiedene Gruppentherapien, Einzeltherapie, man hat noch Bezugsgespräche, Kunsttherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, Psychoedukation, Sport gibt es bei mir auch und ich werde wahrscheinlich auch Physio bekommen. Gruppentherapien sind bei mir zu verschiedenen Themen. Ich denke, das hängt dann viel davon ab, auf welcher Station und wegen was man dort ist. Und sonst hat man auch Freizeit und kann das Klinikgelände verlassen.
Ob die TherapeutInnen nett sind, wird sich vermutlich erst zeigen, wenn du dort bist. Ich weiß auch noch nicht, ob sie das sind. Aber ich will es doch mal hoffen.
Vielleicht kannst du dir schon ein paar Sätze zurechtlegen zu den Themen, was dein Problem ist, was du dir von der Klinik wünscht, warum du gern in eine Klinik gehen möchtest, usw. Ich hatte auch Angst vor dem Telefonieren, deshalb habe ich dann erstmal eine Mail an die Klinik geschickt und das hat insofern schon Aufschluss darüber gegeben, wie deren Aufnahmeprozedere ist und welche meine nächsten Schritte sind und tatsächlich musste ich dafür so gut wie nie telefonieren. Aber die werden dir schon sagen, ob du zuerst zum Hausarzt sollst oder was du wann benötigst. Schick einfach mal eine Mail hin und frag nach dem Aufnahmeweg und den Wartezeiten. Das ist ja erstmal ganz unverbindlich.
Das waren jetzt so meine bisherigen Einblicke mit der Psychosomatik. Falls du in eine Psychiatrie tagesklinisch gehen möchtest, läuft es vielleicht anders. Da kenne ich mich aber nicht aus. Ich weiß nur, dass es da definitiv schneller geht. Ich wollte aber sehr spezifische Hilfe, deshalb habe ich die lange Wartezeit auch in Kauf genommen. Hast du denn schon eine Klinik, wo du gern hinwollen würdest gefunden?
Vielleicht konnte ich dir damit ein paar Fragen beantworten. Ich drück dir die Daumen, dass du bald ein paar Schritte weiterkommst. :)
Alles Liebe
Feline
Guten Morgen Landkärtchen,
schön von dir zu lesen.
Fünf Jahre hast du es schon überlegt und bist mit diesen Fragen, finde ich, auf dem richtigen Weg.
Beim Lesen habe ich so gedacht, dass diese Fragen super und wichtig sind, um sie zu klären, aber einige davon dir im Weg stehen.
Schritt für Schritt. Kümmere dich um das Gespräch mit dem Hausarzt oder direkt einem Kinder- und Jugendlichenpsychiater. Du warst im Krankenhaus und hast dich vielleicht nicht getraut, es dort anzusprechen, denn diese ganzen Fragen konntest du auch mit Sozialarbeiter dort angehen. Aber nun ist es ja so, dass du es selbst angehen willst. Auch gut. Ich würde es zuerst mit den Ärzten vor Ort besprechen und erst dann es mit der Klinik angehen.
Aus meiner Erfahrung steht so einem Vorhaben nichts im Weg und das wäre der Anfang. Ich wünsche dir, dass du den ersten Schritt machst und darüber redest. Das bedarf Mut!
Auch hast du hier einige Fragen zu dem weiteren Aufenthalt in so einer Klinik gestellt. Hoffe, dass du hier einige Antworten bekommst, die deine Sorgen und Angst etwas minimieren. Angst vor so einem Schritt hat man immer, aber es ist kein Argument, es nichts zu tun.
Das sind erstmal meine Impulse.
Sonnige Grüsse von
bke-Kira
PS: das mit der Beratung habe ich nicht so ganz verstanden, geht es um unsere Seite und die Mailberatung hier bei der bke?
Guten Morgen Flower (und generell Guten Morgen an alle),
Danke für deine Nachricht. Ich habe mich schon ein paar Mal bezüglich meiner Mailberatung gekümmert, scheinbar lässt sich aber nichts machen. Von daher habe ich akzeptiert, dass ich keine habe. Da ich generell keine offene Beratung hatte und es quasi um die Erstanfrage geht, habe ich wenigstens keine verloren - von daher ist es halb so schlimm, da es ja auch noch andere Angebote gibt.😊 Ich frage mich nur immer noch, ob ich in der offenen Sprechstunde etwas falsch gemacht habe, weil der Berater nun schon zweimal nicht mehr geantwortet hat, nachdem ich ihm mein Anliegen geschildert habe... An sich ist das gerade aber zweitrangig, weil es Dinge gibt, über die ich mir gerade mehr Gedanken machen möchte.😊
Zum Glück ist das Anliegen nicht zu privat und ich kann es hier mit euch teilen. Es geht um eine evtl. Aufnahme meinerseits in eine psychosomatische/psychiatrische Tagesklinik. Ich glaube, ich benötige da einen ärztlichen Einweisungsschein - jedenfalls steht das so auf der Website der Klinik. Nun frage ich mich: Soll ich zuerst mit meinem Hausarzt sprechen und mich um die Einweisung kümmern? Oder soll ich zuerst die Klinik kontaktieren, ob überhaupt ein Platz frei ist (oder wird) bzw. mich danach erkundigen, wie da überhaupt das Vorgehen für eine Aufnahme ist? Ich frage mich, welche Reihenfolge sinnvoller wäre. Gehe ich jetzt zu meinem Hausarzt und erhalte einen Einweisungsschein, ist dieser vielleicht nicht mehr gültig, bis ich in die Tagesklinik aufgenommen werden kann.
Mich beschäftigen außerdem Fragen wie: Wird mir mein Hausarzt die Einweisung ausstellen? Was sage ich ihm, warum ich mir eine tagesklinische Behandlung wünsche? Werde ich überhaupt sprechen können? Schaffe ich es zu telefonieren? Was erwartet mich in einer Tagesklinik? Muss ich da über alles sofort sprechen? Wie sieht überhaupt ein Tagesablauf dort aus? Sind die TherapeutInnen nett? Was sage ich dort, was mein Problem ist? Nehmen die mich überhaupt auf? Schicken die mich stationär weiter?
Wie man lesen kann, habe ich viele Fragen und Ängste. Ich habe lange mit mir gehadert, eine (teil-)stationäre Behandlung in Erwägung zu ziehen (5 Jahre), aber nun scheint es so, als wäre es an der Zeit. Der Gedanke daran gibt mir auch irgendwie Hoffnung. Das heißt, ich will mich kümmern, habe aber auch Angst vor Ablehnung... Aber: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nun bin ich aus dem Krankenhaus raus, fühle mich körperlich etwas fitter. Es wäre jetzt die Zeit...
Liebe Grüße
Landkärtchen
Hey Landkärtchen,
das hört sich wirklich sehr blöd an, auch dass deine Mailberatung immer noch nicht funktioniert... Vielleicht könntest du da noch einmal tätig werden damit die Mailberatung fortgesetzt werden kann? Das tut mir wirklich sehr leid, dass du hier nicht die Hilfe zu bekommen scheinst, die du brauchst..
Ich kenne mich mit sowohl mit vollstationärem Aufenthalt als auch Tagesklinik aus.. Du kannst also gerne deine Fragen stellen und ich werde versuchen, sie dir bestmöglich zu beantworten.
LG Flower
Hallo,
ich habe in den letzten Tagen oft die offene Sprechstunde besucht, bin aber leider nie drangekommen. Letzte Woche Mittwoch hat ein Berater den Chat geöffnet, war auch anwesend, hat mir aber nicht geantwortet. Heute war ich wieder in der offenen Sprechstunde. Wieder wurde vom selben Berater ein Chat geöffnet. Er hat gefragt, wie es mir geht. Ich habe einen halben Roman darüber geschrieben und auch ein konkretes Anliegen genannt. Der Berater antwortete allerdings wieder nicht, obwohl er die ganze Zeit anwesend war. Ich weiß nicht, ob ich was dummes geschrieben habe... Jedenfalls ist das ziemlich doof, weil ich seit 2 Wochen ein Anliegen habe. Da meine Mailberatung seit Monaten nicht geht, ist das an sich die einzige Möglichkeit mich auszudrücken. Nun kann ich nicht wieder in die offene Sprechstunde, da ich ja bereits einen geöffneten Chat hatte und sitze immer noch hier mit meinem Anliegen...
Vielleicht frage ich euch später mal, was ihr machen würdet... Vielleicht kennt sich der ein oder andere mit dem Besuch einer Tagesklinik aus.
Liebe Grüße
Landkärtchen
PS: Danke für den Sorgenfresser. Ich habe als Kind immer von einem geträumt und nie einen bekommen. Von daher habe ich mich total gefreut und ihn gleich genutzt.🥺
das ist sehr gut, Landkärtchen. Vielleicht magst du mit in den gemütlichen Raum kommen?
Schau mal, was gut ist für dich heute.
Liebe Grüße
bke-Betty
Danke, das ist lieb.🥺
Ich habe auch den Kuscheltierwal in Gedanken bei mir...🥺
Hi Landkärtchen
Oje tut mir leid dass du schon wieder im KH gelandet bist und es dir nicht gut geht. Ich komm dich gedanklich gern besuchen dann bist du nicht so allein. Ich hab einer anderen Userin letztens einen kleinen Kuscheltierwal ausgeliehen um ihr Gesellschaft zu leisten. Zufällig hab ich grad nochmal einen ausgegraben und der setzt sich sehr gern zu dir ins Bett bis du wieder entlassen werden kannst!
Aushalten und Durchhalten ist so viel schwerer als es klingt aber ich glaub da fest an dich. Und wegen anderen Themen setz dich da nicht unter Druck. Wir sind gern da wenn du bereit bist davon zu erzählen und ich finds super mutig dass du angefangen hast mit uns überhaupt zu reden... Das ist auch kein leichter Schritt!
Ich wünsch dir einen Abend so schmerzfrei wie möglich.
LG
Maya
Hallo bke-Betty,
hm, bisher war es nicht "schlimm" sich zu öffnen. Alle waren sehr lieb und haben hilfreiche Sachen gesagt.
Allerdings habe ich diese eine angstmachende Sache bisher nicht geschrieben. Daher kann ich die Frage mit der Angst nicht zu 100% beantworten. Ich denke, wenn ich darüber reden würde, würde es mir schlechter gehen... Das war in den letzten Wochen immer so. Vielleicht nach Dienstag... wenn ich hier vorher rauskomme.
Liebe Grüße
Landkärtchen
Hallo Landkärtchen,
Hallo Feline und Maya,
es rührt mich sehr an zu lesen, wie ihr euch gegenseitig supportet und will da gar nicht arg zwischengrätschen, weil das wirklich wertvoll ist, was ihr drei hier macht.
Ich würde nur wissen wollen: Landkärtchen, du hast nun ein paar Infos geteilt und ich würde dich gern einladen einmal nachzufühlen, ob sich deine Ängste bestätigt haben, oder es doch gar nicht so schlimm ist?
und bzgl. Glauben, das es besser wird... ich bin da ganz pragmatisch: was wäre denn die Alternative? Dann glaube ich doch lieber, dass es besser wird und ich muss sagen: bislang bin ich damit immer sehr gut gefahren...
Ganz liebe Grüße
bke-Betty
Hallo Maya und Hallo Feline,
Danke, dass ihr mir geantwortet habt, da habe ich mich direkt nicht mehr so alleine gefühlt. Ich bin leider wieder im Krankenhaus, daher kann ich jetzt erst antworten.
@Maya
Ja, ich bin ganz regelmäßig bei Ärzten. Ich denke, jeder hier versucht sein Bestes, ich habe nur einfach ein komplexes Beschwerdebild, bei dem man nicht viel verbessern kann. Mir tun die Ärzte manchmal leid, weil sie (genau sie ich) hilflos sind. Wobei man auch sagen muss, dass schon der ein oder andere Behandlungsfehler passiert ist, der für meine Zukunft nicht besonders gut war.
Das mit den Momentaufnahmen habe ich auch schon öfter gehört. Ich würde es, genau wie du, auch gerne glauben... und irgendwann noch viel lieber erfahren. Aber du hast Recht, es ist manchmal schwierig daran zu glauben, wenn es im Leben viel ist. Manchmal ist es schon beruhigend zu wissen, dass es auch anderen so geht...
@Feline
Ich finde sehr bewundernswert, dass du es schaffst inzwischen auch wieder Gutes zu sehen und noch beeindruckender finde ich deine Akzeptanz. Die fällt mir nicht so leicht. Ich hadere oft mit meinem "Schicksal" oder verhandle quasi darum, obwohl das ja gar nicht möglich ist. So ein bisschen Akzeptanz oder Demut in Unveränderliches wäre sicher nicht schlecht... Dann hätte man wohl den Kopf frei für die schöneren Dinge im Leben. Es tut mir auf jeden Fall leid, dass du auch eine Operation hattest und noch eine folgen wird... Ich wünsche dir alles Gute dafür!!!
Ich fühle mich nicht so gut, jetzt wo ich schon wieder hier bin. Ich habe viele Schmerzen... Und nächste Woche Dienstag hätte ich eigentlich einen sehr, sehr wichtigen Termin, den ich nun vielleicht nicht wahrnehmen kann. Ich hasse manchmal diese Krankheit... und mich. Obwohl ich gar nix dafür kann...
Hi Landkärtchen,
ich weiß nicht, ob ich dir wirklich was Hilfreiches raten kann, aber ich wollte dir sagen, dass du damit nicht alleine bist. Ich hatte vor 14 Monaten auch eine große OP mit der Hoffnung, dass es mir danach besser geht und leider ist bei der OP auch so viel schief gelaufen, dass es mir seitdem schlechter geht als vorher und wohl noch mindestens eine weitere OP folgt, um das wieder auszubessern… Ich kann wirklich sehr gut nachfühlen, dass du verzweifelt und hoffnungslos bist. Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht genau, ob es wirklich besser werden kann, aber es verändert sich und Veränderung ist in diesem Fall wahrscheinlich was Gutes. Es gibt zwischendurch mittlerweile auch Tage, die nicht ganz so schlimm sind. Und irgendwie habe ich teilweise auch angefangen zu akzeptieren, dass es gerade so ist wie es ist. Das schaffe ich nicht jeden Tag und nicht bei allen „Baustellen“ und akzeptieren fühlt sich manchmal wie aufgeben an, aber irgendwie hilft es ein bisschen. Hast du denn Hilfe? Also auch vor Ort? Allein schon wegen dem vielen Krankenhaus und der Krankheit und mit dem Stoma kann es ja schon hilfreich sein, dass du jemanden hast, der das mit dir durchsteht.
Ganz liebe Grüße
Feline
Hi Landkärtchen
Das tut mir leid dass es dir nach der OP jetzt schlechter geht als davor. Bist du bei guten Ärzten die sich da drum kümmern?
Ja ich kenn das auch mich hilflos und verzweifelt zu fühlen... auch über längere Zeit. Ob das besser wird? Zumindest heißt es immer dass es nur momentaufnahmen sind und es besser werden kann... Dass es stimmt daran würde ich gern glauben, fällt mir aber auch oft schwer. Wenn sich die Zeit in der es einem so schlecht geht so ewig zieht kommt es einem nicht so vor als würde es jemals besser werden. Zumindest geht es mir so. Du bist mit den Gefühlen also bestimmt nicht allein. Ich kann dir leider nicht sagen ob es tatsächlich so ist... Aber wir können gemeinsam durchhalten und es rausfinden :)
LG
Maya
Hallo,
mir geht es seit Wochen schlecht und ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich würde immer noch gerne konkret darüber sprechen, aber es klappt einfach nicht... Bzw. habe ich große Angst, dass es mir danach schlechter geht.
Ich war lange im Krankenhaus und habe vor kurzem ein Stoma bekommen wegen meiner chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Das macht mir gerade das Leben schwer. Bei der Operation gab es Schwierigkeiten und nun geht es mir schlechter als zuvor.
Ich weiß nicht. Ich fühle mich hoffnungslos und verzweifelt. Kennt das jemand? Wird das wieder besser?
Liebe Grüße
Landkärtchen
Hi Landkärtchen
hat denn das Anschreiben deiner Mailberaterin über die Direktnachricht geklappt? Wenn die MB immer noch nicht geht würde ich Christine Sutara eine Nachricht schicken und ihr die Sache nochmal erklären. Sie könnte dann auch der Beraterin bescheid geben dass sie die Beratung schließen soll und du dann eine neue startest und wieder zu ihr kommst.
Vielleicht helfen dir Stichpunkte erstmal ins Erzählen zu kommen? Also wirklich nur so einzelne Worte die schaffbar sind und wenn du merkst es wird zu viel stoppst du. Und wenn du wieder das Bedürfnis hast die nächsten paar Worte. Ist verständlich was ich mein?
Ich wünsch dir einen schönen Abend
LG
Maya
Hallo Maya,
Danke für deine Ideen. Das ist sehr lieb von dir.
Ich habe der Mailberaterin eine Nachricht geschrieben, aber sie hat nicht geantwortet. Wahrscheinlich muss ich nochmal Frau Sutara fragen... Aber das letzte Mal klang es so, als könnte sie nicht viel machen.
Danke auch für deine Idee mit den Wörtern... Ich könnte das mal versuchen. Auch wenn ich Angst habe, dass ich dann ganz traurig werde... Aber gar nicht drüber reden wäre auch doof.
Die Person, mit der ich normalerweise jetzt reden würde, wenn es mir so schlecht geht, ist nicht mehr da... Oder wird es bald nicht mehr sein... Oder im Moment zumindest nicht ansprechbar...
Liebe Grüße
Landkärtchen
Hi Landkärtchen
hat denn das Anschreiben deiner Mailberaterin über die Direktnachricht geklappt? Wenn die MB immer noch nicht geht würde ich Christine Sutara eine Nachricht schicken und ihr die Sache nochmal erklären. Sie könnte dann auch der Beraterin bescheid geben dass sie die Beratung schließen soll und du dann eine neue startest und wieder zu ihr kommst.
Vielleicht helfen dir Stichpunkte erstmal ins Erzählen zu kommen? Also wirklich nur so einzelne Worte die schaffbar sind und wenn du merkst es wird zu viel stoppst du. Und wenn du wieder das Bedürfnis hast die nächsten paar Worte. Ist verständlich was ich mein?
Ich wünsch dir einen schönen Abend
LG
Maya
Danke, Häsin. Das ist echt lieb von dir.
Ich würde euch echt gerne mehr erzählen, weil ihr mich bestimmt verstehen würdet, aber ich merke auch, dass es mir immer schlecht geht, wenn ich mich damit befasse... Ich will alles loswerden, aber kann nicht. Ich verdränge es irgendwie, weil es zu schmerzhaft ist...
Meine Mailberatung geht ja leider immer noch nicht... Ich weiß auch gar nicht, ob sich jemand kümmert.😥
Hallo Landkärtchen,
Wortfetzen sind auch gut und hier hast du es jetzt geschafft, voll cool.
Das ist blöd mit dieser Person. Ist das jemand professionelles?
Häsin
Hallo Bianca, Häsin und bke-Kira,
Danke, dass ihr mir so lieb geschrieben habt. Das hat mich gestern Abend nicht mehr ganz so alleine fühlen lassen.🤗 Ich habe das mit den Stichworten probiert, aber es werden leider nur Wortfetzen...
Ich würde gerne mehr erzählen, aber ich habe Angst, dass es mich traurig macht. Bzw. weiß ich, dass es mich traurig machen wird... Und ändern können wir hier eh nix... Die Person, die es ändern könnte oder an die ich mich normal wenden würde, hat mir Dinge unterstellt und sich eigentlich für immer von mir abgewendet... Jetzt habe ich doch einen Satz dazu geschafft...
Liebe Grüße
Landkärtchen
Liebes Landkärtchen,
auch wenn es gerade nicht einfach ist hier im öffentlichen Forum für dich darüber zu schreiben, traust du dich.
Wie du schon liest, bist du nicht alleine und wenn es für dich passt hier, dann traue dich und wenn nicht, ist es auch ok. Du kannst ja überlegen, ob du lieber in der Mailberatung darüber redest oder in der Offenen Sprechstunde. Manchmal ist es auch mal wichtig zu lesen, dass man nicht alleine ist und mit anderen nach Wegen suchen kann, um sich zu entlasten.
Etwas Trost und etwas Leichtigkeit versendet dir an diesem Abend
bke-Kira
Hey,
Vielleicht helfen ja wirklich ein paar Sätze oder Stichworte oder so.
Häsin
Hey
Landkärtchen
Es tut mir echt leid, dass es dir gerade schlecht geht und du so verzweifelt bist.Ich kenne dieses Gefühl total, wenn im Kopf alles drunter und drüber geht. Man will eigentlich drüber reden oder kann nicht reden oder weiß nicht wie man das in Worte fassen soll. Das ist völlig okay und du musst dich hier für gar nichts rechtfertigen.Du musst auch nicht sofort die ganze Story erzählen. Wenn du willst, schreib einfach nur ein paar Sätze, wie es dir genau in diesem Moment geht. Oder wir schreiben über irgendwas ganz anderes, um dich ein bisschen abzulenken.Ich bin auf jeden Fall hier und lese deine Nachrichten. Du bist nicht allein damit!“ok
LG
Bianca 🤗🫶🏻✨